Wie modern sind Genossenschaften wirklich

„Was der Einzelne nicht vermag, das vermögen viele“, formulierte F. W. Raiffeisen vor gut 150 Jahren. Damit sind die genossenschaftlichen Werte des Kooperierens und Teilens gemeint. Zugegebenermaßen klingt das Wort Genossenschaft nicht modern. Im Englischen sieht das ganz anders aus: „Cooperative“ klingt ansprechend und ist auch verständlich.

Gut, ändern wir die Sprache …

….. und reden wir von „cooperation“ und „sharing“ – topmoderne Begriffe, denen man auf´s Erste nicht ankennt, dass die Genossenschaftsidee dahintersteckt.

Einige Beispiele gefällig?

Carsharing – oder sagen Sie „Autoteilen“? – Übrigens, viele der Carsharing-Unternehmen sind Genossenschaften.

Co-working space – oder sagen Sie „Zusammenarbeitsraum“ zu Initiativen von meist jungen Unternehmen. die sich Flächen teilen und sich fachlich gemeinsam befruchten. Die Genossenschaft ist das ideale Dach für junge Ein-Personen-Unternehmen.

… und außerdem steckt hinter jeder Studenten-WG die Idee der Genossenschaft.

Zusammenarbeit und Solidarität sind als Bestandteile eines bewusst gelebten Miteinander seit jeher ein wesentlicher Wert der genossenschaftlichen Bewegung und damit auch der Raiffeisenbanken.

Lesen Sie dazu den Artikel „Woher wir kommen, ist, wohin wir gehen“ im aktuellen eco.nova ab Seite 75:https://issuu.com/eco.nova/docs/eco_edition_2017_issuu