Regionale Nähe in der digitalen Welt – geht das?

Die digitale Welt vernetzt Menschen rund um den Globus, Algorithmen ersetzen den persönlichen Kontakt. Genossenschaften können sich dem nicht entziehen, sie wollen aber zugleich nah beim Mitglied und beim Kunden bleiben.

Die 23. IGA-Tagung in Innsbruck zeigte auf, wie dieser Spagat gelingen kann.

„Die Digitalisierung ist eine Herausforderung, der manche mit Skepsis und Angst, andere mit Mut entgegensehen. Wir wollen Denkanstöße liefern, wie Genossenschaften die Digitalisierung so gestalten können, dass sie für alle Nutzen ist“, so der IGA-Vorstandsvorsitzende Arnulf Perkounigg zu Beginn der Jahrestagung, die der Frage nachging, ob regionale Nähe in der digitalen Welt funktionieren kann.

Vom Multichannel-Ansatz im Handel über Plattformen für Steuerberater und Landwirte reichten die inzwischen praxiserprobten Antworten.

Auch für Genossenschaftsbanken ist der Erhalt regionaler Nähe in der digitalen Welt der einzige Weg zum Erfolg, so Johannes Ortner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol, bei der Tagung. „Wir sollten nicht versuchen, die digitalen Riesen nachzuahmen, sondern auf unsere eigenen Stärken setzen: Kundennähe, persönliche Beziehung und Vertrauen.“

Die Nachlese der Tagung im Detail unter: http://www.iga.at/de/news/tagung2019.php