Produktivgenossenschaften als zeitgemäßes Entrepreneurship?

Produktivgenossenschaften – oder verständlicher ausgedrückt „mitarbeitergeführte Unternehmen“ – stellen eine Nische für Projekte der Unternehmensnachfolge, aber auch für bewusste Mitarbeiterbeteiligung und -bindung dar.

Bei dieser Unternehmensform besteht eine Gleichheit von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, von Kapital und Arbeit. Die weiteren genossenschaftlichen Prinzipien der Mitgliederförderung, des demokratischen und solidarischen Prinzips spielen bei diesem Unternehmenstypus eine besonders wichtige Rolle.

Foto European Commission: Antonio Tajani 

Die Europäische Union hat 2014 den „Entrepreneurship 2020 Action Plan“ ins Leben gerufen. Er zielt darauf ab, Unternehmensgründungen zu forcieren und grundsätzlich die Anzahl der Unternehmer zu steigern. Die Produktivgenossenschaft ist dabei ein taugliches Mittel zur Förderung des Unternehmertums. Sie ermöglicht Mitarbeitern, Unternehmer zu werden, oder Selbständigen, im Rahmen einer kooperativen Gründung Unternehmer zu bleiben.

Besonders zu erwähnen ist die hohe Motivation von Unternehmer-Mitarbeitern durch emotionale Bindung. Wertschöpfung im Sinne des Förderauftrages für die Mitglieder ist dabei ein wesentlicher Vorteil gegenüber Wertabschöpfung durch externe Shareholder.

Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema.

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