Miteinander-Füreinander: In Baden-Württemberg boomen Sozialgenossenschaften

Die Sozialgenossenschaft als Organisationsform sozialer Innovation. Ein Blick in das „Geno-Land“ Baden-Württemberg lohnt sich!
© Der Paritätische

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe in der Rechtsform der Genossenschaft erlebt in Baden-Württemberg aktuell eine Renaissance. Erst waren es die Energiegenossenschaften mit über 1.000 Neugründungen. Nun stoßen Sozial- und Seniorengenossenschaften auf ein kontinuierlich wachsendes Interesse. Leitfäden, Tagungen und zahlreiche Neugründungen sind die Folge.

Eine aktuelle Kongresspublikation finden Sie hier.
Bitte beachten Sie, dass der Publikation deutsches Recht zugrunde liegt. Wesentlich ist jedoch die Fachinformation zur sozialen Innovation.

Sozialgenossenschaften sind aufgrund der gleichberechtigten Mitgliedschaft strukturell geeignet, eine Plattform für Kooperation und Partizipation von Akteuren aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft zu bieten. Unter ihrem Dach können sich Bürgerschaft, Selbsthilfe, Kommunen, Wohlfahrtsverbände, Vereine etc. zusammenfinden.

Allgemein ist ein zunehmender Bedarf für Partizipation und Mitgestaltung erkennbar. Bürgerinnen und Bürger haben für zivilgesellschaftliche Aktivitäten die Organisationsform der Genossenschaft wiederentdeckt und wollen damit das örtliche oder regionale Gemeinwesen gestalten.

Oft entstehen neue Genossenschaften aus lokalem bürgerschaftlichem Engagement für das soziale Umfeld und das Gemeinwesen. Themen wie integrative Wohnformen, Nachbarschaftshilfe, Kultur, Betreuung und Unterstützung sind wesentliche Betätigungsfelder.

Das ist letztlich auch eine Chance zur Entlastung öffentlicher Budgets.

Eine Chance, die es zu nützen gilt!

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