Genossenschaftsbanken müssen in ihre Differenzierung investieren

Finanzdienstleistungen eilt der Ruf voraus, beliebig austauschbar zu sein, und 50 % der Befragten einer Studie in Deutschland sehen das genauso.

Erfreulich für die Genossenschaftsbanken ist dabei, dass sie sich aus Kundensicht zu 56 % stärker differenzieren als andere Banken. Dieses Ranking führen die Direktbanken mit 74 % an, was aber ausschließlich den Preisen und Onlineangeboten geschuldet ist, die bei den Kundinnen und Kunden hoch im Kurs liegen. Zwar stehen die Preise mit insgesamt 33 % an erster Stelle der Differenzierungsfaktoren, ex aequo wird aber der Service genannt und gleich danach mit 31 % der Weg zur nächsten Filiale, und 25 % ist der persönliche Ansprechpartner wichtig.

Als wichtigste Differenzierungsfaktoren für die Genossenschaftsbanken werden genannt: Nähe, Vertrauen, persönliche Ansprechpartner, Service. Erst danach kommen die Faktoren: Preis, digitale Angebote und Produkte.

Fazit für die Genossenschaftsbanken:
Nützen wir unsere Differenzierungsmerkmale. Diese sind im Wesentlichen die Beibehaltung der Kundennähe und damit einhergehend die Pflege und Vertiefung des genossenschaftlichen USP. Die beste Kundennähe ist die Mitgliedschaft. 
Auch müssen die Genossenschaftsbanken aber weiter in die Entwicklung ihrer digitalen Angebote investieren. Bislang werden diese nicht ausreichend als Differenzierungsmerkmal wahrgenommen.

Lesen Sie die Studie auszugsweise in „Der Banken Blog“ oder vollständig hier.

Beitragsbild: Adobe Stock
Artikelbbild: Raiffeisen Tirol

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