Genossenschaften – gerüstet für die Netzwerkökonomie

Netzwerkökonomie – die Wirtschaftsstruktur der Zukunft mit ihren flachen Hierarchien und digitalen Vernetzungen birgt neue Chancen, erfordert aber auch die Anwendung neuer Regeln. Moderne Unternehmensprozesse sind nicht mehr linear angeordnet. Sie sind stark kundenorientiert. Der Beste im Netzwerk bestimmt den Standard. Das bedeutet, dass die Menschen vermehrt in den Mittelpunkt rücken und Mitarbeiter zu Markenbotschaftern werden – allerdings nur dann, wenn sie in eine professionelle Unternehmenskommunikation eingebunden werden.
Klingt das nicht alles sehr nach der Unternehmensform Genossenschaft?

Das genossenschaftliche Raiffeisennetzwerk mit 386 Raiffeisenbanken und 1028 Genossenschaften mit 2,1 Millionen Mitgliedern, 58.100 Mitarbeitern und 15.200 Funktionären bildet die Basis, quasi den Rohstoff für den Sprung in die digitale Netzwerkökonomie.
Wer weiß, was seine Kunden und Mitglieder brauchen, wer sie kennt, der kann sein Geschäftsmodell darauf ausrichten.
Im Gegensatz zu anonymen Plattformen verfügt Raiffeisen über den direkten Zugang zu den Menschen in den Regionen. Diese Nähe gilt es zu nutzen.

Das Genossenschaftsmodell ist flexibel genug, die digitale Transformation zu meistern. Dafür braucht es lediglich die richtige Geisteshaltung – insbesondere gilt es, verkrustete „Bewahrerhaltungen“ abzulegen. Denn der Wettbewerb ist intensiv, und die Innovationszyklen werden immer kürzer.

Erfolgreich wird also sein, wer das Netzwerk intelligent nutzt und sich permanent erneuert (innoviert). Denn wie sagte schon F. W. Raiffeisen?
„… alle Mittel und Kräfte stehen uns reichlich zu Gebote. Wir brauchen dieselben nur zur Anwendung bringen.“

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