Die Genossenschaft – eine ideale Rechtsform für die Betriebsnachfolge

Der Generationenwechsel im eigenen Unternehmen funktioniert nicht immer. Deshalb und wegen des demographischen Wandels stehen in den nächsten Jahren viele kleine und mittlere Betriebe zur Übergabe an.

Warum die Rechtsform der Genossenschaft in vielen Fällen eine gute Möglichkeit zur Regelung der Betriebsnachfolge darstellt, lesen Sie hier.

Der Generationenwechsel im eigenen Unternehmen funktioniert nicht immer. Deshalb und wegen des demographischen Wandels stehen in den nächsten Jahren viele kleine und mittlere Betriebe zur Übergabe an.

Warum die Rechtsform der Genossenschaft in eine gute Möglichkeit zur Regelung der Betriebsnachfolge darstellt, zeigen die folgenden 10 Punkte:

  1. Das Lebenswerk des Inhabers wird fortgeführt und in ein regional verwurzeltes Genossenschaftsmodell übergeführt.
  2. Motivierte Führungskräfte und Mitarbeiter bleiben im Unternehmen und können sich auch beteiligen. Das bringt Vertrauen, Identität und wirtschaftliche Stabilität.
  3. Der Inhaber kann am Unternehmen beteiligt bleiben, als Senior die neuen Eigentümer beratend unterstützen und sich ganz nach seinen Wünschen schrittweise zurückziehen.
  4. Bewährtes aus der Unternehmenskultur bleibt bestehen und wird in der Genossenschaft weiterentwickelt.
  5. Familienmitglieder können sich am Unternehmen beteiligen du tragen so zu einer Kontinuität und Familientradition bei. Oft ist auch der Unternehmensname mit einem Familiennamen verknüpft und soll bestehen bleiben.
  6. Der Inhaber spart sich die sehr schwierige Käufersuche. Ein Verkauf birgt immer das Risiko einer Zerschlagung des Unternehmens und des Verlusts der Arbeitsplätze.
  7. Strategische und vertrauliche Unternehmenswerte verbleiben im Unternehmen.
  8. Bestehende Geschäftsbeziehungen bleiben aufrecht. Das bedeutet Kontinuität und benötigt nicht die Energie eines Neustarts.
  9. Das Unternehmen ist durch die genossenschaftliche Konstruktion regional breit verankert, daher attraktiv und offen für neue Mitglieder.
  10. Für die neue Führungsriege sind der bestehende Kundenstock, erfahrene Mitarbeiter und ein bewährtes Geschäftsmodell meist die klügere Alternative als der Weg der Neugründung.