Am 26. Mai hat Europa die Wahl. Doch was hat das alles mit dem Thema Genossenschaften zu tun?

Am 26. Mai hat Europa die Wahl.
Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich wieder mit dem Projekt Europa zu beschäftigen und das Motto der europäischen Einigung „In Vielfalt geeint“ in Erinnerung zu rufen.
Denn in letzter Zeit hat nicht nur der „Brexit“ die Europäische Union unter Druck gesetzt, sondern auch die Re-Nationalisierungstendenzen in einigen Mitgliedstaaten. Die kommende Wahl zum Europäischen Parlament und die folgende Neuorganisation der EU-Kommission gelten daher als Schicksalswahl für die Zukunft Europas.

Doch was hat das alles mit dem Thema Genossenschaften zu tun?
Die Mitgliedstaaten haben sich zusammengeschlossen, um ihre Kräfte zu bündeln, die Vorteile der Kooperation zu nutzen – ohne dabei ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Vielfältig, dezentral und subsidiär, das zeichnet Europa aus – genauso wie die Genossenschaften.

Ja, die Europäische Union ist dem Modell einer Genossenschaft sehr ähnlich. Und deshalb beschäftigt sie sich auch mit diesem Modell:
Das Europäische Parlament verweist in einem Bericht von 2013 auf die Bedeutung der Genossenschaften für die europäische Wirtschaft, denn sie verbinden Wirtschaftlichkeit mit Solidarität und stärken den regionalen Zusammenhalt. Die EU betont ausdrücklich, dass die Genossenschaftsmodelle ausgebaut werden sollten, da sie vergleichsweise krisenfester und innovativer sind. Auch fördern sie regionale Wertschöpfungsketten, Nachhaltigkeit und den Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Die Genossenschaft ist also ein gutes Beispiel für unser gemeinsames Europa.

One Reply to “Am 26. Mai hat Europa die Wahl. Doch was hat das alles mit dem Thema Genossenschaften zu tun?”

  1. Lieber Daniel, sehr guter Vergleich. Nur die Genossenschaft ist besser als die EU. Grund demokratisches Mehrheitsprinzip. EU-Einstimmigkeit! Damit ist das gesamte Problem der EU beschrieben.

    Beste Grüsse

    Johannes

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